Donnerstag, 8. Dezember 2016
Willkür deutscher Gerichte
Wenn ich mit ansehen muss wie unsere deutschen Gerichte mit Bürgerrechten umgehen , kommen mir die Tränen.
Ich habe 2014 als ehrenamtlicher Betreuer im Landkreis Kassel begonnen, war hoch motiviert und voller Tatendrang. Es hat nicht lange gedauert und ich bekam meine erste berufliche Anfrage. Mir wurden 44 Euro die Stunde angeboten, obwohl ich nicht studiert habe, und ich musste nicht lange überlegen und übernahm den Fall. So ging es recht schnell seinen Weg. Es dauerte dann nicht lange und ich hatte 12 Betreuungen. WOW! Dachte ich. Die gehen ja schnell voran. Wenn das so weiter geht, dann kannst du davon leben. Warum nicht, dachte ich. Also veränderte ich meine berufliche Situation von "angestell auf selbständig" und schrieb meine ersten Rechnungen. Ich freute mich schon auf meine Selbständigkeit. Zum Glück hatte ich noch ein zweites Standbein und könnte meinen Untergang damit auffangen. Wie sich nämlich sehr schnell herausstellte, wählte das Gericht die Rechnungen nicht. Nach wiederholten Zahlungserinnerungen bekommt man eine Mitteilunge, dass der Zeitpunkt nicht angemessen erscheint. Auch der Hinweis auf die sofortige Niederlegung aller Tätigkeiten veranlasste das Gericht nur dazu, mitzuteilen, dass man diese Arbeit nicht einfach niederlegen kann! Man muss durch einen Richter entlassen werden. Ich bin noch nicht einmal vereidigt worden. Mir wurde sogar Zwangsgeld angedroht! Der Hinweis auf den Verbot von Zwangsarbeit wurde einfach ignoriert und die Rechnungen nicht gezahlt.... Ja, das sind unsere Gerichte!
Das Zwangsgeld habe ich mittlerweile bezahlt! Der Gerichtsvollzieher hat mir einen Schufa Eintrag erbracht. Ich hatte nicht sofort gezahlt. Wovon auch? Das Gericht hat ja bis heute nicht alles bezahlt.

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